Schülersprecherwahl 2018

Kategorie: Allgemein, SMV

SMV 2018

SMV 2018

Die Schüler der SMV haben unsere neuen Schülersprecher, die Unterstufensprecher und ihrer jeweiligen Stellverteter gewählt.

 

Unsere Schülersprecherin ist Isabella 10d und ihre Stellvertreterin ist Elena aus der 10a.

Schülersprecherinnen 2018

 

Zu den Unterstufensprecherinnen wurden Marisa 7b und Lina 6b gewählt.

Unterstufensprecherinnen 2018

Die SMV Lehrer Isabel und Uwe Kombartzky gratulieren ganz herzlich zur Wahl.

Betriebserkundung Manufaktur Burkard in Oberachern

Kategorie: Allgemein

Am Donnerstag, den 25.10.2018, hatten die Technikschüler der Klassen 7a und 7b die Möglichkeit, mit Herrn Roth und Herrn Kuhs die Schreinerei Burkard in Oberachern zu besichtigen.

Ganz in der Leitlinie: Vom Kundenwunsch über Skizzen und technische Zeichnungen zum Produkt lernten die Schülerinnen und Schüler auf interaktive und greifbare Art und Weise, wie die Schreinerei ihre Möbel herstellt.

Nachdem sie gemeinsam mit Herrn Burkard Skizzen eines Badmöbels angeschaut und erklärt bekommen hatten, konnten in der Werkstatt die zugehörigen technischen Zeichnungen und auch die gefertigten Möbel selbst bestaunt werden.

Anschließend wurde ihnen sehr greifbar dargestellt, wie ein unbearbeitetes Holzbrett Schritt für Schritt gehobelt, zugesägt, geschliffen und für die Weiterverwendung fertiggestellt wird. Dazu durften sich die Schülerinnen und Schüler dann mit viel Eifer und voller Tatendrang selbst noch ein Herz bzw. Kreuz aus Holz zusägen, schleifen und mitnehmen!

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Herrn Burkard und seinen Mitarbeitern der Schreinerei, die den Schülerinnen und Schülern diesen spannenden Einblick in den Betrieb und die Arbeit eines Schreiners bzw. einer Schreinerin ermöglicht haben!

Autorin liest an der Robert-Schuman-Realschule

Kategorie: Allgemein

Eine Begegnung mit Karin Bruder im Rahmen der Frederick-Tage

Die Frederick-Tage, die jedes Jahr vor den Herbstferien stattfinden, sind ein landesweites Literatur-Lese-Fest und für viele Schüler und Lehrer eine willkommene Gelegenheit, einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin einmal hautnah zu erleben. Dieses Jahr war Karin Bruder für die sechsten Klassen der Realschule nach Achern eingeladen worden.
Die Autorin lebt mit ihrer Familie, zu der auch eine Katze gehört, in Karlsruhe, geboren ist sie aber in Rumänien. Sie kam mit ihren Eltern erst im Alter von 10 Jahren nach Deutschland, erzählt sie von sich. Schon sehr früh mit 13 Jahren hat sie ihre Leidenschaft zum Schreiben entdeckt. Als Schülerin hatte sie viele Brieffreundschaften und hat gerne gelesen. Sie reist gerne und schreibt am liebsten über fremde Länder und Menschen, wie man an einigen Titeln der mitgebrachten Bücher unschwer erkennen konnte: „Panama“, „Die Erben der Pharaonin“ oder eben „ Haifische kommen nicht an Land“, das Buch, das Karin Bruder für die Lesung ausgesucht hat. Die Geschichte spielt in Nicaragua, genauer gesagt am Nicaragua-See, dem größten Binnensee Mittelamerikas, dem einzigen Süßwassersee, in dem es Haie gibt, so erzählt sie und veranschaulicht dies auf einer Weltkarte. Karin Bruder gelingt es durch ihre interessante Mischung aus Hintergrundinformationen, Lesung und direktes Gespräch mit den Schülern und Schülerinnen einen guten Spannungs- und Aufmerksamkeitsbogen über fast neunzig Minuten aufrecht zu erhalten.
Die Autorin nimmt das Publikum mit auf die Vulkaninsel Ometepe im Nicaraguasee, wo der 12 -jährige Joaquin mit seiner Mutter und seinen Schwestern lebt. Sein Vater wurde von einem reichen Plantagenbesitzer, dem Patron, erschosssen. So muss der Junge das Geld für die Familie verdienen und geht deshalb nicht zur Schule, obwohl es in seinem Land eine Schulpflicht gibt. Joaquin hat ständig Hunger und damit beginnt Karin Bruder auch den ersten Leseblock: Der Junge ist nach der Arbeit zusammen mit seinen Freunden zu einem Festmahl eingeladen und freut sich natürlich riesig darauf, sich einmal richtig satt essen zu können. Aber unterwegs stürzt er und verletzt sich, deshalb kommt er dort nie an. Er wird durch Zufall von fremden „Gringos“ auf der Straße gefunden und verarztet. So lernt er das deutsche Mädchen Rosa und ihren Vater Peter kennen. Rosa hat eigenes Taschengeld und kann Joaquin Essen kaufen soviel er will und was er will, das ist für ihn unbegreiflich. Es treffen hier zwei verschiedene Kulturkreise aufeinander – arm und reich – Joaquin ist von Rosa fasziniert und hofft darauf, auch ein wenig von ihr profitieren zu können. Was die Abenteuer von Rosa und Joaquin mit dem Titel des Buches zu tun haben, muss der Leser schon selbst herausfinden….. Am Ende gibt es auch eine überraschende Wende.
Zum Schluss der Lesung stand Karin Bruder noch ganz interessierten Schülern für viele Fragen zur Verfügung und Autogramme gab es natürlich auch.