Abschlussfeier am 15.07.2021

Kategorie: Veranstaltung

Schritt ins Erwachsenenleben in schwierigen Zeiten – Acherner Robert-Schuman-Realschule verabschiedet Abschlussschüler/innen

„Eine positive Einstellung zu sich und zur Schule“ war 2021 gefragt, so der Konrektor Siegfried Peter, der in diesem Jahr die Abschlussfeierlichkeiten zur Mittleren Reife begleitete. Vergangenen Freitag feierten unter Berücksichtigung bestehender Hygiene – und Abstandsregeln 97 Schülerinnen und Schüler, deren Eltern, die Lehrkräfte und die Schulleitung der Robert-Schuman-Realschule den diesjährigen Schulabschluss. Verabschiedet wurden vier Klassen in der Festhalle von Großweier.

Auch der Oberbürgermeister der Stadt Achern, Klaus Muttach, richtete einige Worte an die Gäste. Er dankte den Lehrkräften für die Begleitung der Schüler/innen in den wichtigen Schulabschluss. Gleichzeitig bedankte er sich bei den Jugendlichen für ihre erbrachten Leistungen. Er betonte, dass man als Eltern „froh und glücklich“ sei, dass das Kind das Ziel erreicht habe.

Siegfried Peter erläuterte, dass die Schule auch die Aufgabe besitze, Jugendliche zu unterstützen, den Weg in die Selbständigkeit aufzuzeigen. Dabei sei es wichtig, dass Fremdsteuerung nicht das Mittel der Wahl darstelle. Selbständiges Denken und gegenseitige Hilfe seien wichtige Bausteine der Demokratie und könnten helfen, Demokratie zu leben und Freiheiten zu genießen, dies zeige sich derzeit in besonderem Maße auch in den Überschwemmungsgebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Der Konrektor stellte Kants berühmtes Prinzip des Handelns in den Raum: „[…] Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst!“ Dieses Gesetz „öffne Türen“, so Peter. Am Ende der Veranstaltung wurden die Schüler/ innen von Religionslehrern, die die Klassen über Jahre begleiteten, mit einem Segen verabschiedet.

 

Auch in diesem Jahr kam den Klassenlehrern/ innen die Aufgabe zu, Lob und Preis zu verkünden und auszugeben.

Als Schulbeste ging Franziska Jörger (10a) mit einem Schnitt von 1,0 hervor. Sie erhielt den Preis der Stadt Achern, den Preis der Peter-Neef-Stiftung, den auch Lea-Sophie Jörger (10a), Marco Seifermann (10b) und Louisa Weißer (10b) überreicht bekamen.

Der Fachpreis im Fach Französisch und den Mathepreis der Volksbank Ortenau gingen an Franziska Jörger (10a).

Der Fachpreis im Fach Technik erhielt Marco Seifermann (10b), der Fachpreis im Fach AES teilten sich Emma Reitter (10a) und Lea Zerr (10c).

Preise für sehr gute Leistungen erhielten:

Franziska (1,0) und Lea-Sophie Jörger (1,2), Marco Seifermann (1,2), Louisa Weißer (1,2) Tabea Burger (1,4), Janina Daniel (1,4), Amelie Fischer (1,4), Emma Reitter (1,4), Lutz Kist (1,5), Nina Morhard (1,5) und Sven Kupka (1,6).

Ein Lob ging an 16 weitere Schüler/ innen, die einen Notendurchschnitt zwischen 1,7 und 2,0 erreichten.

Insgesamt lag der Notendurchschnitt der Abschlüsse 2021 bei 2,4 – ein sehr gutes Ergebnis in einem ereignisreichen Schuljahr.

Klasse 10a

Klasse 10b

Klasse 10c

Klasse 10d

Bildungspartnerschaft

Kategorie: Veranstaltung

Kooperation vorbildlich umgesetzt

Firma STOPA Anlagenbau GmbH und die RSR vertiefen ihre Bildungspartnerschaft

Seit mehreren Jahren besteht die Bildungspartnerschaft mit der Firma STOPA Anlagenbau GmbH in Gamshurst. In diesem Schuljahr wurde diese Partnerschaft trotz der Corona Pandemie auch in der Praxis umgesetzt.
Der neue Bildungsplan wartet mit einer fachpraktischen Prüfung auf. In dieser sollte auch ein Programm für eine Kleinsteuerung geschrieben werden. Bereits vor sechs Jahren hat sich die Robert-Schuman-Realschule mit Hilfe der Firma STOPA für die Siemens LOGO! Kleinsteuerung entschieden. Diese Modelle werden auch heute noch intensiv genutzt. Aufgrund der neuen Prüfungsordnung, musste dieses Sortiment aber erweitert werden. Die Firma STOPA Anlagenbau GmbH hat die Anschaffung neun weiterer Module übernommen. So kann die Realschule jetzt auf 17 LOGO! zurückgreifen.
Bei der alleinigen Beschaffung blieb es nicht. Denn die Bildungspartnerschaft verläuft nicht nach dem Sponsorenprinzip- NEIN! Beide Seiten, Betrieb und Schule, wollen das Berufsleben an die Schule bringen und legen viel Wert darauf, den Realitätsbezug den Schülerinnen und Schüler näher zu bringen.
Dazu hat die Firma STOPA Anlagenbau GmbH für die LOGO! Module einen schülergerechten Aufbau erstellt, damit diese schnell und einfach damit arbeiten können. Damit dies aber nicht nur theoretisch so ist, wurde dieser Aufbau schon am Montag, den 07.12.2020, in der Schule mit Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 9c durchgeführt.
Stephan Hess und Mike Bauhüs, die Ausbildungsleiter, kamen an diesem Tag mit mehreren Azubis an die Schule. Die Techniklehrer Bernd Rothfuss und Volker Hirsch begrüßten die Referenten herzlich.
Um den Corona-Vorschriften Rechnung zu tragen und diese auch korrekt umzusetzen, wurden während des theoretischen und praktischen Teiles durchgehend Masken getragen und ein Azubi betreute maximal drei Schüler. So konnte genügend Abstand gewahrt werden
Die Auszubildenden erläuterten die Funktion der einzelnen Bauteile und die elektrischen Anschlusspläne. Nach den Anschlussplänen wurden der Trafo von der Firma TDK-Lambda Germany GmbH und das Siemens LOGO! Modul miteinander verkabelt. An dieser Stelle nochmals unser herzliches Dankeschön an die Firma TDK-Lambda Germany GmbH aus Achern, die uns die Trafos gesponsert hat.
Nach Abschluss der Verkabelung wurden die Module getestet und die Funktion und Verwendung nochmals genauer erläutert. Somit wurde eine spannende und lehrreiche Technikstunde beendet. Die Schülerinnen und Schüler sind nun gespannt, wann sie diese Module selbst in Betrieb nehmen können.
Der Dank der Technikgruppen und Techniklehrer gilt Herrn Stephan Hess und seinen Auszubildenden für die tolle Betreuung und den Entwurf der Projektarbeit und Vorbereitung der Materialien, so wie der Firma TDK-Lambda Germany GmbH aus Achern für die zur Verfügung gestellten Trafos.

Abschlussfeier am 31.07.2020

Kategorie: Veranstaltung

Aufruf zu Mut und Demokratie

Acherner Robert-Schuman-Realschule verabschiedet  Abschlussschüler

Die Abschlussfeier der Robert-Schuman-Realschule Achern fand vergangenen Freitag unter gegebenen Umständen in der Schlossfeldhalle in Großweier statt.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a – 10d bekamen das Zeugnis der Mittleren Reife überreicht, viele mit Lob oder Preis. 13 weitere Schülerinnen und Schüler aus Klasse 9 erhielten, zum ersten Mal, das Zeugnis des Hauptschulabschlusses.

Unter Berücksichtigung bestehender Hygiene – und Abstandsregeln feierten Schülerinnen und Schüler mit Eltern, Lehrern und der Schulleitung den diesjährigen Schulabschluss. Dabei wurden die vier Abschlussklassen und eine Schülergruppe des Hauptschulzweigs, zum ersten Mal, einzeln verabschiedet.

„Auch Distanz kann Nähe schaffen“, so äußerte sich die Schulleiterin Karin Kesselburg am Ende der Veranstaltung. Trotz „Corona-Auflagen“ gelang es mit Unterstützung zahlreicher Helfer aus dem Kollegium, eine festliche Atmosphäre zu schaffen. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, die Schulleitung und alle am Schulleben Beteiligten rückten während der vergangenen Monate näher zusammen, dies wurde auch während der Verabschiedung des Abschlussjahrganges deutlich, wie Karin Kesselburg feststellte. Die Rede der Schulleiterin machte den jungen Menschen Mut, nach vorne zu schauen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und für demokratische Prinzipien einzustehen. „Demokratie ist schwierig, auch anstrengender, aber unter dem Strich das einzig taugliche Modell“, so betonte Karin Kesselburg. Die Schulleiterin forderte die Schülerinnen und Schüler auf, sich auf das Wichtigste im Leben zu konzentrieren, dazu gehören auch das Pflegen von Freundschaften und der Kontakt mit der Familie.

Verabschiedet wurde außerdem die Elternbeiratsvorsitzende der Schule Jutta Luem-Eigenmann, deren Tochter ebenfalls zu den verabschiedeten Schülern gehört. Jutta Luem-Eigenmann ist Mitglied im Landeselternbeirat, der Kontakt zur Schule und zur Schulleitung wird, auch in anderem Rahmen, weiterhin bestehen bleiben.

In diesem Jahr kam den Klassenlehrern die Aufgabe zu, Lob und Preise zu verkünden und auszugeben.

Als Schulbeste ging Alina Birnbreuer (10b) mit einem Notenschnitt von 1,1 hervor. Sie erhielt den Preis der Stadt Achern und den Preis der Peter-Neef-Stiftung. Der Deutschpreis der Realschule ging an David Doll (10a), die Mathepreise der Volksbank in der Ortenau an Marlene Benkeser (10a), David Pfliehinger (10b), Marvin Kühn (10c) und Eva Weisenbach (10c). Preise erhielten auch: Fiona Eigenmann (10b) und Melanie Bengs (10d) für das Fach Mensch und Umwelt,  Alina Birnbreuer (10b) im Fach Französisch und Marvin Kühn (10c) den Technikpreis der Fa. Fischer Edelstahlrohre GmbH.

Weitere Preise für sehr gute Leistungen erhielten:

Alina Birnbreuer (1,1), Melanie Bengs (1,3), Fiona Eigenmann (1,3), Viviana Kist (1,3), Anna Kramer (1,3), Amina Kininger (1,3), Hanna Kombartzky (1,4), Emily Peugler (1,4), David Pfliehinger (1,5), Eva Weisenbach (1,5), Michèlle Bill (1,6), Alisa-Helene März (1,6), Marie Moser (1,6), Jana Rest (1,6), Amelie Schneider (1,6).

Ein Lob ging an 16 weitere Schülerinnen und Schüler, die einen Notendurchschnitt zwischen 1,7 bis 2,0 erreichten.

Insgesamt lag der Notenschnitt der Abschlüsse 2020 bei 2,2, ein hervorragendes Ergebnis!