Nicht nur Burger und Chips

Kategorie: Allgemein, Studienfahrt

10c

10a

10d

Auf ihrer Abschlussfahrt konnten die Klassen 10a, 10c und 10d in London das British Life kennen lernen. Nach einem Überblick per Stadtrundfahrt gingen die Klassen und Schüler selbst auf Entdeckungstouren. Jetzt konnten die vielen Sehenswürdigkeiten, die man sonst nur im Englischbuch betrachtet, mal live erlebt werden. Beeindruckend war das London Eye mit der Rundum-Aussicht auf London. Oder bei Madame Tussaud konnte man Angela Merkel und anderen Berühmtheiten mal direkt ins Auge blicken und sich mit ihnen ablichten lassen. Geschichte wurde im Tower lebendig oder Erdkunde auf dem Nullmeridian in Greenwich. Ebenso wurde das Chelsea Stadion oder die Harry Potter Filmstudios besichtigt. Und für Interessierte der Londoner Kunstszene gab es das Angebot einer Street Art Tour durch das Shoreditch-Viertel, bei der nicht nur Graffiti, sondern hochprofessionelle Straßenkunst bestaunt werden konnte.
Dazwischen musste auch mal der Hunger gestillt werden, was aber bei den vielfältigen Möglichkeiten kein Problem war. Nicht nur Burger und Chips kamen an, auch das internationale Street Food auf dem Camden Market schmeckte hervorragend. Dazu flossen auch einige Liter Wasser die Kehlen hinunter, weil es auch in London ganz untypischerweise sehr heiß war. Die Orientierung im verzweigten Netz der London Underground war eine Herausforderung, die glänzend gemeistert wurde. Und wenn doch einmal ein Schäfchen verloren ging, konnte es dank Handy schnell geortet werden und in die Gruppe zurückfinden. Aber auch die weniger schönen Seiten der Stadt wurden wahrgenommen: Obdachlose oder die vielen Beileidsblumen an der Stelle des Attentats Nähe der London Bridge. Manch einer mag auch erstaunt gewesen sein über die britische Gesellschaft, in der jeder Zweite einen Migrationshintergrund hat. Mit vielen Eindrücken und gefüllten Shopping-Taschen fuhren die Schüler am Freitag dann ganz happy, aber auch müde per Bus in 15 Stunden zurück nach Achern, wo sie erleichtert von ihren Eltern empfangen wurden.