STOPA Projekttag an der Robert- Schuman- Realschule Achern

Kategorie: Allgemein

Seit gut einem Jahr besteht die Bildungspartnerschaft zwischen der STOPA- Anlagenbau GmbH und der Robert- Schuman- Realschule Achern. Nun konnten zwei Technikgruppen der achten Klassen davon profitieren. Am Freitag, den 12.04.2013 wurde in den neu eingerichteten Technikräumen ein Projekttag mit der Firma STOPA durchgeführt.

Die Firma STOPA unterwies Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a, 8b und 8d in das Thema „Fügen von Metallen“. Durchgeführt wurde das Projekt von 11 Auszubildenden der Firma STOPA unter Führung des Ausbildungsleiters Stephan Hess.

Der Tag begann um 8 Uhr mit einem Vortrag der Auszubildenden. Sie stellten die Firma STOPA vor. Dabei wurde auf die Geschichte des Unternehmens eingegangen, was die Firma herstellt und welche Ausbildungsberufe bei der Firma STOPA angeboten werden. Zurzeit sind in der STOPA 22 Auszubildenden in den Berufen Industriekauffrau, Mechatronikerin, Zerspanungsmechaniker und Konstruktionsmechaniker tätig. Auch im kommenden Ausbildungsjahr soll diese Zahl beibehalten werden, so Stephan Hess. Ziel ist es, die Auszubildenden auch zu übernehmen.

Nach diesem Vortrag wurde den neugierigen Schülerinnen und Schülern das Thema fügen von Metallen vorgestellt. Hierbei wurden schon Tipps für die anschließenden praktischen Arbeiten gegeben. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass es unterschiedliche Fügetechniken gibt. So gibt es kraftschlüssige Verbindungen (z.B. Schraubverbindungen), formschlüssige Verbindungen (z.B. Nietverbindungen) und stoffschlüssige Verbindungen wie z.B. schweißen und kleben. Hierbei wurden auch erläutert, welche Vor- bzw. Nachteile es bei den verschiedenen Fügetechniken gibt.

Anschließend ging es an den praktischen Teil. Darauf waren die Mädchen und Jungs schon ganz gespannt. Die Firma STOPA stellte den Schülerinnen und Schülern das Material für das Projekt zu Verfügung. Es handelte sich dabei um einen Rundstahl, vier Schrauben, eine Madenschraube, zwei Flachstahl Stücke und ein Zylinder aus Kunststoff. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler bestand nun darin, aus diesem material eine Figur herzustellen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler ihrer Phantasie feien Lauf lassen.

Zur Herstellung mussten mehrer Löcher gebohrt, Gewinde geschnitten, gesenkt, gefeilt, geschliffen und geklebt werden. Auch das nötige Werkzeug wurde von der STOPA gestellt. So hatte jeder Auszubildende seine Werkzeugkiste dabei. Die Auszubildenden wiesen die Schülerinnen und Schüler darauf hin, sorgsam mit dem Werkzeug umzugehen. Ebenfalls führten sie die Schülerinnen und Schüler zum korrekten Umgang damit ein.

Äußerst interessant fanden die Schüler, dass der schuleigene Höhenanreißer Verwendung finden konnte. Mit diesem wurde bisher noch nicht im Unterricht gearbeitet. Nun wurden die Schülerinnen und Schüler von Experten aus der industriellen Arbeitswelt in den Umgang und die Handhabung eingewiesen.

Alle Schülerinnen und Schüler waren von diesem Tag begeistert und konnten ihre selbst erstellte Figur stolz mit nach Hause nehmen. Besonders angetan waren die Schülerinnen und Schüler, dass sie von Auszubildenden betreut wurden. Diese Verknüpfung von Theorie in der Schule und der praktischen Arbeitswelt der Industrie kam sehr gut an. Der Tenor war eindeutig, dass solch ein Projekttag auch zukünftigen Schülerinnen und Schülern geboten werden sollte, Auch der Ausbildungsleiter Herr Stephan Hess sprach von einem rundum gelungen Tag und sprach sich für eine Wiederholung aus. Diesen Worten schloss sich Techniklehrer Bernd Rothfuß, der das Projekt mitbetreute, an. Er betonte die tolle Atmosphäre und sah ebenfalls einen großen Nutzen durch die Verbindung von Schule und außerschulischem Lernpartner.

Die Robert- Schuman- Realschule bedankt sich im Namen der Schülerinnen und Schüler, so wie den teilnehmenden Techniklehrern herzlich bei der Firma STOPA und hier ganz besonders bei den Auszubildenden. Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Stephan Hess, der diesen Tag initiierte.