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Solidaritätslauf der Fünftklässler in Straßburg

Kategorie: Veranstaltung

Bei anfänglichem Nieselregen machten sich alle fünften Klassen der Robert-Schuman-Realschule auf den Weg nach Straßburg, um beim dortigen Solidaritätslauf mitzumachen. Gestartet wurde auf der französischen Seite des Rheins, sodass alle Kinder zunächst über die noch etwas glitschige Fußgängerbrücke gehen mussten. Für die Schüler gab es außerdem noch etliche Workshops in Sachen Umgang mit Behinderung und eine kleine Stärkung. Auch die Lehrer wurden dabei nicht vergessen und bekamen einen starken französischen Kaffee! Allmählich wurde auch das Wetter besser und die Kinder konnten sich in kurzen Hosen und T-Shirts zum Start der 2-km-Laufstrecke machen. Diese führte von der französischen Seite über die Brücke zur deutschen Seite und wieder zurück. Im Ziel standen die begeisterten Lehrkräfte, aber auch Fans aus anderen Schulen und eine afrikanische Trommelgruppe, die den Läufern am Schluss nochmals einheizte. Die Kinder waren alle mit Spaß und Ausdauer bei der Sache. Es gab sogar einen dritten Platz der Mädchen für Xenia Schmatenko aus der 5a. Schließlich traten alle nach einer Siegerehrung mit Kreischalarm wieder die Heimfahrt zurück nach Achern an. Für den im Herbst stattfindenden Illenau-Lauf sind zumindest die Fünftklässler der Robert-Schuman-Realschule jetzt bestens vorbereitet!

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Ich heiße Sad

Kategorie: Veranstaltung

Alexander Matakas gastierte mit seinem Ein-Mann-Theaterstück „Dreck“ für unsere achten Klassen im Bürgersaal in Achern. Die Hauptfigur Sad ist Iraker, 30 Jahre alt, von Basra nach Deutschland geflüchtet und finanziert sein Studium Geschichte und Philosophie als Rosenverkäufer. Die Botschaft des Stückes heißt Integration und Vorurteile.

Der Schauspieler ist Deutscher mit griechischen Wurzeln. Aufgewachsen ist er in Lahr, heute lebt er mit seiner Familie in Berlin. Er ist Mitglied der Kulturschule Leipzig und spielt ab und zu auch in einem Ensemble mit vier oder fünf Schauspielern.

In dem Stück erfährt man als Zuschauer fast schmerzvoll körperlich spürbar, was es heißt als Ausländer gesellschaftlich am Rand zu leben: „Du bist Dreck, du bist ein Stück Scheiße, du gehörst nicht zu uns.“ Alexander Matakas mutet den Zuhörern viel zu, in drastischen, harten Worthülsen prasseln die gängigen Vorurteile unserer Gesellschaft schonungslos auf das Publikum nieder. Mit viel Gestik, einer gewaltigen Stimme und einer schauspielerischen Höchstleistung. Gespickt mit viel Zynismus und Sarkasmus werden zwischenmenschliche Begegnungen und Beziehungen beschrieben, die einem unmissverständlich klar machen, dass es Toleranz und Integration nur geben wird, wenn eine Gesellschaft bereit ist, Vorurteile abzubauen. Solange es Sätze gibt wie, „ Ich heiße Sad und habe kein Recht hier zu sein“ oder „glaubt nicht an den Frieden, wir werden kommen und euch überrennen“, solange sind die Schranken in den Köpfen der Menschen noch nicht überwunden.

Alexander Matakas will den Jugendlichen ein stückweit die Augen öffnen. Deshalb ist es ihm am Ende des Stückes wichtig, noch genug Zeit für Diskussion zu haben und der Schauspieler stellt ganz konkrete Fragen an sein Publikum. „Wie entstehen eigentlich Vorurteile?“ „Stellt euch vor, es bricht Krieg aus und ihr müsst fliehen. Wohin würdet ihr gehen, was nehmt ihr mit?“ „Kann sich Deutschland Flüchtlinge leisten?“ Beim Hinausgehen nach gut 90 Minuten sah man auch viel Nachdenklichkeit in manchen Gesichtern.

  

Wir sind auch bei Regen stark! – Die Box-AG beim Klettern am Mehliskopf

Kategorie: Ausflug

Am Dienstag, den 12.06.2018 starteten wir wieder zu unserem alljährlichen Ausflug der AG Boxen/Kickboxen zum Kletterpark am Mehliskopf. Bei unbeständigem Wetter ging mit Zug und Bus die Reise los. Oben angekommen standen uns zwei leichte und drei mittelschwere Parcours zur Verfügung. Nach einer Einweisung durch unsere Guides Dan und Axel kämpften wir uns zwei Stunden mit viel Elan, Kraft und gegenseitiger Unterstützung durch. Die Zehntklässler und Frau Ebner bewältigten sogar den Ü-16-Geschicklichkeitsparcours, was allen sehr viel Spaß bereitete, aber auch ganz schön anstrengend war. Das Geburtstagskind Anna bewältigte an ihrem 16. Geburtstag den großen Parcours mit besonderer Glanzleistung! Happy Birthday!! Auf dem Heimweg erwischte uns dann der Regen – aber das machte uns dann nichts mehr aus.